DER AUFBAU

Nach Kriegsende begann der eigentliche Aufschwung. Eduard Dressler investierte in den Ausbau des Unternehmens und in die Ausweitung der Produktgruppen.

Durch die expandierende Auftragslage wurde 1951 eine Erweiterung des Fabrikgebäudes notwendig. Verwaltung, Versand, Bügelei, Hosenband und Abnahme waren dort untergebracht. Erfolgreich wurde das Unternehmen sukzessive erweitert.

Das Ausbilden war immer ein besonderes Anliegen von Eduard Dressler und so entstand eine eigene Lehrwerkstatt, um qualifizierten Nachwuchs auszubilden. Überhaupt stand das Wohlergehen seiner Mitarbeiter immer im Vordergrund. Für sie wurde eine eigene Werksküche, ein Speisesaal und eine „Cafeteria“ mit täglich wechselnden Menus eingerichtet.

Er machte mehrmals am Tag seine Runden durch das Unternehmen und stand jedem Mitarbeiter mit Rat und Tat zu Seite. Als einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region Aschaffenburg half Eduard Dressler durch sein hohes soziales Engagement, den wirtschaftlichen Aufbau voranzutreiben. Seine Leidenschaft galt immer dem Produkt. Zweimal täglich kontrollierte er persönlich in der Qualitätsabnahme die fertigen Anzüge.

1960 wurde in den konjunkturstarken Jahren die Produktion von Großostheim durch ein eigenes Band und den Zuschnitt in Stadtlauringen (ehemaliges Zonenrandgebiet in der Nähe von Schweinfurt) ausgeweitet. Damit begann die Spezialisierung auf die Herrenkonfektion und der Name „DRESSLER“ war in der Fachwelt so bekannt, dass der Aufbau des Exports im mitteleuropäischen Raum begann.

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Eduard Dressler